Fachbereich Streich-/Zupfinstrumente
Fachbereich Streich-/Zupfinstrumente
Die Streichinstrumente sind auf der ganzen Welt mit einer Reihe unterschiedlicher Saiteninstrumente vertreten. Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass Töne erzeugt werden, indem eine oder mehrere Saiten zum Schwingen gebraucht werden. Dies geschieht entweder durch zupfen der Saite oder durch das Streichen mit einem Bogen.
Sie sind sehr vielseitigste und beliebte Instrumente, sie treten solistisch, im Orchester und der Kammermusik aber auch dem Zusammenspiel mit den unterschiedlichsten Instrumenten auf.
Der Kontrabass / E-Bass
Der Kontrabass / E-Bass versteht es, die Liebe zu den tiefen Tönen zu entfachen. Er ist der größte unter den Streichinstrumenten, wird gestrichen und gezupft und kommt von Klassik über Jazz bis Rockabilly zum Einsatz. Als E-Bass ist er wie die E-Gitarre aus der modernen Musik nicht mehr wegzudenken. Kinder lernen auf dem Minikontrabass oder Kinder-E-Bass genauso wie Erwachsene ihre Liebe zu den tiefen Tönen.
Aktueller Kontrabass / E-Bass Dozent ist Alexander Beiersdorfer.
Die Gitarre
Die Gitarre ist definitiv keine alte Leier. Als ein Saiteninstrument gibt es sie in vielen Varianten, wobei sie zu jeder Zeit eine Rolle spielt: Von der Renaissance bis heute, wo sie als E-Gitarre die moderne Blues- und Rockgeschichte geprägt hat.
Gitarrenunterricht für Konzert-, Western- und E-Gitarre als Einzel- oder Gruppenunterricht ist möglich. Sobald ein gewisser Grundstock aufgebaut ist, wird stilistisch auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler eingegangen:
Konzertgitarrenliteratur, Rockgitarre, von Abba bis Zappa. Zur Schulung des Zusammenspiels kann man am Gitarrenensemble teilnehmen - möglich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Peter Juraschek ist der derzeitige Gitarrenlehrer des Stadtorchester Roths.
Die Geige
"Die Geige, sie singet, sie jubelt und klinget" (aus dem Kinderlied "Die Geige sie siget" von Willy Geissler) - sicher hat jeder schon einmal den wunderschönen Klang einer Geige im Radio gehört und das mit vier silbernen Saiten bespannte und mit einem Bogen zum Klingen gebrachte Instrument im Konzert oder Fernsehen gesehen. Die Geige und der Geigenbogen sind aus besonderen Materialien gebaut: wertvolle Hölzer, Pferdehaare und schimmernder Perlmutt.
Man kann auf einer Geige sehr schnell und perlend spielen, aber auch ganz weich und gesanglich, wodurch ihr Klang fast so lebendig und wandelbar ist wie der der menschlichen Stimme. Deshalb wird sie auch oft als Königin der Instrumente bezeichnet.
Die Geige ist nicht nur ein Solo-, sondern auch ein Orchesterinstrument, und so macht es besonders viel Spaß, gemeinsam mit anderen in einem Ensemble zu musizieren.
Die große Schwester der Geige ist die Bratsche oder auch Viola, weswegen Sie daher auch die Alt-Stimmlage übernimmt.
Die Geigenlehrkraft der Orchesterschule Roth ist Oleksandr Demydas.
Das Cello
Im Gegensatz zur Geige wird das Violoncello, kurz Cello, aufrecht gehalten. Mit einem ausziehbaren Stachel steht es auf dem Boden und kann somit vom Musiker im Sitzen gespielt werden.
Aufgrund seiner klanglichen Möglichkeiten spielt das Cello nicht nur in der klassischen Orchestermusik eine Rolle. Auch beispielsweise im Jazz oder in der Rockmusik ist das Cello immer häufiger zu hören. Im Jahr 2018 war es das Instrument des Jahres.
Valentin Madorski ist unser Lehrer für Cello-Unterricht.
Die Zither
Wer kennt sie nicht, die Melodie aus der Graham-Green-Verfilmung von „Der Dritte Mann“ mit Orson Welles. Wahrscheinlich ist es die populärste Zither-Melodie der Welt, das „Harry-Lime-Thema“ des Wiener Komponisten Anton Karas. Und auf jeden Fall ein Lied, das dabei half, die Zither etwas klischeefreier wahrzunehmen. Die Zither wird gerne unterschätzt und ist mit einigen Klischees behaftet. Dieses Zupfinstrument hat jedoch einen ganz besonderen Klang, ist vielseitig einsetzbar und wird methodisch so gut unterrichtet, so dass keiner mehr aufhören möchte.
In der Orchesterschule der Stadt Roth ist dafür Dozentin Ruth Vogelbacher genau die Richtige.



